Öffentliches Management / Public Administration, Master (PO-2022)
| Modulnummer / Modulcode | WPM27 |
|---|---|
| Modulname | Moot Court |
| Art des Moduls | Wahlpflicht |
| Lernergebnisse, Kompetenzen, Qualifikationsziele | Zentrale Lernergebnisse des Moduls sind:
|
| Lehrveranstaltungsarten | Selbststudium, e-Learning |
| Lehrinhalte | Im Umgang mit juristischen Fällen und Problemstellungen ist die eine Seite die materiell rechtliche Einschätzung der Rechtmäßigkeit und der Ansprüche des Bürgers gegen die Verwaltung oder der Befugnisse der Verwaltung gegenüber dem Bürger. Der zweite ebenso praxisrelevante Bereich ist die gerichtliche Überprüfung der Verwaltungsentscheidungen. Im Rahmen des Masterstudiengangs werden gerichtliche und prozessuale Vorgehensweisen und Fallstricke nicht im Schwerpunkt vermittelt. Durch das Modul sollen die Studierenden ein Verständnis für die Probleme und Möglichkeiten der prozessualen Handlungen im Personal - und Verwaltungsrecht kennenlernen. Hierfür werden aktuelle echte Fälle in Aktenform an die Studierenden ausgehändigt, die diese dann durch das Anfertigen von Schriftsätzen, Widersprüchen, Bescheide, Klageschriften etc. vorantrieben. Hierbei agieren die Lehrenden als Gericht und die Studierenden als Parteivertreter (Dienstherr/Arbeitgeber vs. Beamte/Arbeitnehmer oder Behörde vs. Bürger). Hierfür werden im Rahmen von vorher vorgesetzten Fristen Schriftsätze anzufertigen und einzureichen sein. Zum Abschluss steht dann eine fiktive Gerichtsverhandlung, in der die Studierenden einen Eindruck erhalten, wie eine Gerichtsverhandlung vor dem Verwaltungsgericht bzw. Arbeitsgericht stattfindet. Dabei haben die Studierenden alle Kompetenzen, die auch den Behördenvertretern bzw. dem Anwalt der Bürger zustehen würde. Am Ende des Moduls steht die Verkündung des Urteils durch die Lehrenden und eine Reflexion, welche prozessualen Handlungen Einfluss auf die Urteilfindung hatten, und welche Alternativen in der Prozessführung bestanden hätten. Zur Herstellung der Handlungskompetenz wird zunächst eine Einführung in die prozessualen Verfahren und Handlungsmöglichkeiten gegeben. |
| Titel der Lehrveranstaltungen | Moot Court |
| Lehr- und Lernmethoden (Lehr- und Lernformen) | Blended Learning (Onlineveranstaltung, Online- Skript, Literaturstudium) |
| Verwendbarkeit des Moduls | Das Modul ist ausschließlich für den Master-Studiengang „Öffentliches Management/Public Administration“ konzipiert. |
| Dauer des Moduls | ein Semester |
| Häufigkeit des Angebotes | Sommer- und Wintersemester |
| Sprache | Deutsch |
| Empfohlene (inhaltliche) Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul | |
| Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul | keine |
| Studentischer Arbeitsaufwand | 180 Stunden |
| Studienleistungen | keine |
| Voraussetzung für Zulassung zur Prüfungsleistung | keine |
| Prüfungsleistungen | Projektarbeit oder Referat (ca. 20 Min) mit schriftlicher Ausarbeitung (ca. 2.000 Wörter), Spezifikation durch die jeweiligen Dozent:innen. |
| Anzahl Credits (ECTS) | 6 cp |
| Lehreinheit | Wirtschaftswissenschaften |
| Modulverantwortliche/r | Prof. Dr. Gerrit Hornung, LL.M. |
| Lehrende | Prof. Dr. Jochen Hartmannshenn, Prof. Dr. Björn Rüdiger |
| Medienformen | Online-Skript, schriftliche Ausarbeitung |
| Literatur | Düwell, F. J. & Weyland, J. (Hrsg.) (2018). Praxishandbuch Arbeitsrecht. Deubner Recht & Praxis. |